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Softairtest

Heckler & Koch SOCOM mk23 von Tokyo Marui

Handling

Das erste, was einem an dieser Softair auffällt, ist die enorme Größe. Auch der Griff ist so riesig, dass Spieler mit kleinen Händen sie warscheinlich nur schlecht bedienen können.

Ansonsten macht diese Waffe eher Spaß, sie liegt mit ihren knapp 500 g gut in der Hand. Diese Softair ist auch relativ gut für Linkshänder geeignet, das Magazin lässt sich auf beiden Seiten mit dem Daumen leicht aus dem Schaft holen. Das Magazin ist übrigens auch überdurchschnittlich groß und hat anscheinend einige Metallgewichte eingebaut. Leider muss man jede Kugel einzeln reindrücken, aber auch das geht leichter als bei manch anderen Magazinen. Außerdem ist es fast unmöglich, das Magazin aus Versehen zu leeren, was im Skirmish, wenn man ein Ersatzmagazin dabei hat, extrem angenehm ist.

Zum Spielverhalten ist noch zu sagen, dass man wesentlich mehr Kraft braucht den Schlitten nach hinten zu ziehen, als bei anderen Waffen. Auch muss man sich daran gewöhnen beim zurückziehen drei Stufen zu überwinden, es passiert am Anfang leicht, dass man nicht voll durchzieht und nicht richtig schießen kann. Der Lauf gleitet nicht so weich wie bei anderen, meist günstigeren Waffen. Der Lohn dafür ist eine sehr präzise Waffe, die kaum streut und eine sehr hohe Reichweite erzielt.

Verarbeitung

Insgesamt macht diese Softair einen sehr guten und soliden Eindruck. Die Sicherung geht zwar schwer, ist dafür aber auch stabil. Wenn man den Abzug trotz gesicherter Waffe durchdrückt, hat man nicht das Gefühl die innere Mechanik übermäßig zu belasten. Tokyo Marui hat sich beim Schlitten recht viel Mühe gegeben: die Linien, die bei geschliffenem Metall zu sehen sind, wurden bei dieser Softair in Plastik nachgebildet. Leider nutzen sich diese an den Kanten recht schnell ab, wodurch die Waffe nach kurzer Zeit zu glänzen beginnt. Der Schlitten schleift bei jedem Schuss über den nachgebauten Munitionsausgang, was man diesem auch schnell ansieht. Der Griff ist einer der wenigen Kritikpunkte: da die restliche Verarbeitung so solide wirkt, fällt das leichte Knarzen leichter auf.
Die sogenannten Brandings (Marken- und Waffennamen usw. auf der Waffe) sind sehr sorgfältig eingearbeitet und nicht einfach ins Plastik eingebrannt.

Schussleistung

Die Tokio Marui Socom MK 23 schießt erstaunlich präzise, wenn man weiß wie man Kimme und Korn an dieser Softair interpretieren muss: auf etwa 8 m Entfernung mussten wir mit 0,2 g Kugeln knapp 20 cm nach unten zielen, um die Mitte der Zielscheibe zu treffen. Dann aber trafen 10 von 10 Kugeln und acht davon in die drei inneren Ringe (siehe Bild).

Zielscheiben Zielscheiben Zielscheiben Zielscheiben

Zubehör

In der Verpackung fanden wir nur die Waffe und ein Magazin. Allerdings befindet sich vorne am Lauf ein Gewinde, wo sich eine Laufverlängerung installieren ließe. Am Abzugschutz ist auch ein Gewinde und am unteren Lauf ist so etwas wie eine Schiene, wahrscheinlich lässt sich dort ein Laserpointer installieren, die ja bekanntlich in Deutschland verboten sind. Ob es allerdings dieses Zubehör gibt, oder ob die Gewinde einfach dem Original nachempfunden wurden, hat der Autor nicht recherchiert.
Wir haben übrigens bisher in keinem Onlineshop ein passendes Ersatzmagazin für die Tokyo Marui Socom MK 23 gefunden.

Fazit/Preis-Leistung

Insgesamt macht die Heckler & Koch SOCOM mk23 von Tokyo Marui sehr viel Spaß (große Hände vorrausgesetzt) und ist, aus unserer Sicht, ihr Geld wert.

In Kürze
Pro
+ ganz toll aber sonst gut
+ voll präzise! ey
+ protest
+ zwotest
+ protest
+ neutest
Contra
- oh ganz schlecht
- großer Griff
- gnurf
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Hier noch ein paar Impressionen der Softair

Softair
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Letzte Änderung: 16.12.2006, 1:42 Uhr

 

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